Método ROPA

ROPA-Methode

Weibliche Paaren können auf unterschiedliche Weise Mutter werden. Vor einigen Jahren war es üblicher, sich für eine künstliche Befrüchtung (IUI) mit Spendersamen oder eine In-vitro-Fertilisation (IVF) mit Spendersamen zu entscheiden. Die derzeit am häufigsten eingesetzte Technik ist jedoch die ROPA-Methode (dies bedeutet „Empfangen von Eizellen des weiblichen Partners“).

Was ist die ROPA-Methode?

Die ROPA-Methode ist eine IVF-Behandlung, bei der eine der Frauen eine Stimulation der Eierstöcke und eine follikuläre Punktion durchführt und der Transfer von den mit Spendersamen gewonnenen Embryonen an die andere Frau erfolgt. So nehmen  beiden Frauen an der Entstsehung der Schwangerschaft teil, die eine als genetische Mutter und die andere als biologische Mutter.

Wer sollte die follikuläre Punktion durchführen und wer den Embryotransfer?

Es ist ziemlich häufig, dass Frauen, die für eine ROPA-Behandlung in unsere Kinderwunschzentrum kommen, bereits entschieden haben, welche Rolle sie jeweils spielen werden. Es ist jedoch wichtig, bei beiden eine Fruchtbarkeitsstudie durchzuführen, um mit allen wichtigen und möglichen Informationen entscheiden zu können, welche Option  das Ergebnis der Behandlung optimiert. Im Allgemeinen wird empfohlen, dass die jüngere Frau ihre Eizellen entnehmen lässt, da die Qualität der Eizellen mit dem Alter abnimmt. Allerdings hängt dies natürlich auch von den medizinischen Bedingungen der Patientinnen ab.