Künstliche Insemination
Was ist eine Künstliche Insemination?
Die Künstliche Insemination (AI) ist eine schnelle und einfache Technik der Assistierten Reproduktion, die schon seit längerer Zeit angewendet wird. Bei diesem Verfahren wird der vorher im Labor aufbereitete Samen mittels einer feinen Kanüle in die Gebärmutter der Frau übertragen.
Wie läuft die Behandlung ab?
Sobald sich die Ärzte für eine Künstliche Insemination entscheiden, beginnt der Behandlungsablauf in folgenden Schritten:
- Ovarstimulierung
- Samenaufbereitung
Wussten Sie, dass ...
... die IA nicht mit der In-vitro-Fertilisation verwechselt werden darf. Denn bei der IA findet die Befruchtung auf natürliche Weise im Eileiter statt
... die IA kann mit dem Samen des Partners (AIH) oder mit anonymen Spendersamen (IAD) durchgeführt werden kann.
... die Realisierung dieser Technik gesetzlich die schriftliche Einwilligung beider Partner erfordert. Sowie eine negative Serologie, um so die Gesundheit des Kindes zu sichern.
... sie in derselben Sprechstunde durchgeführt wird. Es ist eine schnelle und einfache Technik, die darin besteht, den ausgewählten Samen mit einer feinen Kanüle so nah wie möglich am Eierstock zu positionieren.
... die Schwangerschaftsrate dieser Technik pro Zyklus bei circa 15-20 % liegt.
... manchmal die Verwendung von Spendersamen durch fehlende männliche Keimzellen im Sperma oder durch die Nachfrage von Frauen ohne männlichen Partner benötigt wird. In diesen Fällen ist das Verfahren zwar das Gleiche, jedoch wird dabei Spendersamen einer anonymen Samenbank verwendet. Immer unter der Berücksichtigung der Gesetzgebung der Assistierten Reproduktion. Unsere Erfolgsraten liegen in diesen Fällen bei 20-25 % pro Zyklus.
... die Samenspender sind in der Regel jüngere Männer, die sich vor der Samenspende einer sehr strengen Untersuchung unterziehen müssen. Sie müssen über eine gute physische und geistige Gesundheit verfügen und dürfen keine Erbkrankheiten in der familiären Krankengeschichte aufweisen. Ihr Chromosomensatz muss ohne Auffälligkeiten sein und ihr Testergebnis auf Mukoviszidose und sexuell übertragbare Krankheiten wie: AIDS, Hepatitis B und C, Chlamydien, Gonorrhoe, Herpes Virus, Zytomegalievirus, Toxoplasmose, Röteln und Syphilis muss negativ ausfallen. Der Samen wird bei -196 ºC konserviert, bis er für ein reproduktives Verfahren benötigt wird.
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