Psychologische Unterstützung

Psychologische UnterstützungWillkommen in der Abteilung für psychologische Unterstützung von TAHE FERTILIDAD. Wir möchten Sie bei jeder Behandlung von Anfang an unterstützen und Ihnen bei Ihren Zweifeln, Sorgen und Empfindungen helfen, damit Sie die Behandlung unter den besten Bedingungen durchführen können. Wir möchten nicht, dass unsere Patienten aufgrund von fehlender emotionaler und psychologischer Unterstützung eine Behandlung abbrechen, sondern wünschen uns, dass mit ein wenig Hilfe die besten emotionalen Vorraussetzungen geschaffen werden, genau diese Behandlung zu realisieren. DESHALB MÖCHTEN WIR, DASS SIE UNSERE ABTEILUNG FÜR PSYCHOLOGISCHE UNTERSTÜTZUNG WÄHREND DER BEHANDLUNG OHNE ZUSÄTZLICHE KOSTEN NUTZEN KÖNNEN.

 

 

Psychologie und Sterilität

 

Sterilität betrifft jährlich 2 von 10 Paaren. Untersuchungen zeigen, dass ein Paar während einer Behandlung der assistierten Reproduktion unter großem Stress steht und Angstzustände erleidet. Darum ist es wichtig, dass ein Bewusstsein geschaffen wird, um auch die emotionale Seite der Behandlung zu betrachten.

 

 

 

Wenn ein Paar sich dazu entscheidet Kinder zu bekommen und nach mehreren gescheiterten Versuchen einsehen muss, dass es es allein nicht schaffen kann, beginnt es sich oft selbst in Frage zu stellen. Die Tatsache nicht schwanger werden zu können, kann schnell zu einem Labyrinth ohne Ausgang werden. Gefühle wie Schmerz, Traurigkeit, Verneinung, Zweifel, Einsamkeit, etc. begleiten einen und man stellt sich Fragen wie: "Woran liegt das?“, „Warum passiert das gerade mir?“, etc. An dieser Stelle beginnt ein Hindernislauf, bei dem Emotionen und persönliche Fragen überwunden werden müssen.

 

Das Gleiche passiert bei alleinerziehenden Frauen mit Kinderwunsch oder gleichgeschlechtlichen Paare, auch sie müssen dieselben Hindernisse überwinden.

 

Eine Behandlung der assistierten Reproduktion teilt sich in verschiedene Phasen auf. Jede einzelne Phase definiert sich durch bestimmte Emotionen und Gefühle. Manchmal mischen sich diese Emotionen auch mit anderen Phasen. In einer Behandlung ist es darum wichtig, sich diesen Gefühlen zu stellen. Die Phasen teilen sich ein in:

 

  • Die Phase der Diagnose der Sterilität-Infertilität
  • Die Phase der Informationssammlung über eine Behandlung und die Entscheidungstreffung
  • Die Phase während der Behandlung
  • Die Phase des Wartens auf das Ergebnis
  • Die Phase des Schwangerschaftstests

 

 

Wir wissen, dass es nicht leicht und wollen Ihnen helfen ...

... wenn Sie sich fragen, was los ist bei einem Paar, dass nicht schwanger wird.

... wenn Sie das erste Mal in die Klinik kommen und so viele Fragen haben.

... wenn Sie schon mehrere Behandlungen hinter sich haben und eine neue Klinik aufsuchen.

... wenn Sie alleinerziehend sind und sich Ihren Ängsten stellen müssen.

... wenn Sie ein homosexuelles Paar sind und schwanger werden möchten.

... wenn Sie eine Gametenspende benötigen. (Frau und Mann).

... wenn Sie eine Erbrankheit in sich tragen, die übertragen werden kann.

... wenn Sie das Gefühl haben, Sie stehen das nicht durch und wissen nicht was Sie tun können.

 

 

Egal in welcher Situation Sie sich selbst oder sich das Paar befindet, es können immer Gefühle aufkommen, mit denen man nicht so leicht umgehen kann.

 

Wir von der Abteilung für psychologische Unterstützung möchten Sie emotional während des ganzen Prozesses und der Behandlung unterstützen.

 

Jeder Mensch stellt sich seinen Problemen auf eine andere Weise. Wir möchten Sie auf diesem Weg persönlich begleiten und bieten eine psychologische Unterstützung ohne zusätzliche Kosten an. Sie können ab dem Beginn der Behandlung mit unserer professionellen Unterstützung rechnen. Dadurch kann eine Ausnahmesituation vermieden werden, in der Sie nicht weiterwissen und erst zu spät psychologische Unterstützung aufsuchen.

 

 

 

Wie begleiten wir Sie?

 

  • Wir beschäftigen uns mit dem Verlust der Sterilität (da es keine spontane Schwangerschaft geben wird), in dem wir eine Strategie der Gegenüberstellung von den Momenten entwickeln, die emotional besonders schwierig werden können. Alles mit der Zusammenarbeit des Patienten. Wir arbeiten an der emotionalen Antizipation, dass heisst: realistisch sein und nicht idealisieren.
  • Wir arbeiten an Atem- und Entspannungsübungen, um die Entstehung eines chronischen Angstgefühls zu vermeiden.
  • Wir klären jede Art von ZWEIFEL, die während der Behandlung aufkommen können, damit Sie diese nicht mit sich herumtragen und Sie dadurch extra belastet sind.
  • Wir werden mit Ihnen die Fertigkeit entwickeln, die Kommunikation mit dem Partner oder der Partnerin zu verbessern oder um sich mit der Familie und mit Freunden auseinanderzusetzen.
  • Sie lernen die Sexualiltät mit dem Partner oder der Partnerin zu verbessern und zu genießen,obwohl Sie in Behandlung sind.
  • Wir arbeiten mit Ihnen an negativen Gedanken, die während der Behandlung entstehen können und versuchen die negative Sichtweise zu reduzieren.
  • Sie Lernen die Anstauung von Gefühlen zu vermeiden, solche wie Frustration, Erfolgslosigkeit, Unsicherheit, Interessenlosigkeit, Wut, Schuld...etc. Wir werden gemeinsam diese Gefühle verarbeiten. Dabei geht es nicht darum, diese zurückzuweisen, sondern sie zu akzeptieren und somit Kummer zu vermeiden.
  • Wir arbeiten an früheren Verlusten (Trauer) durch Fehlgeburten.
  • Sie lernen bei den Behandlungen Ihre Limits zu akzeptieren.

 

 

ES IST WICHTIG ZU WISSEN, WIE MAN MIT SEINEN EMOTIONEN UMGEHT, DENN DADURCH KÖNNEN DIE ERFOLGSCHANCEN DER BEHANDLUNG ERHÖHT WERDEN.

 

 

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